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Welches sind die wichtigsten Lebensthemen? Liebe ist wohl eines (daher gibt es Liebewohl), Glück ist wohl ein anderes wichtiges, und daher gibt auch die Webseite gluecksarchiv.de: Die Website über alles, was mit "glücklich sein" zu tun hat.
Der Begriff "Single" ist nicht eindeutig definiert. In den üblichen amtlichen Statistiken, aber auch in der Definition des Soziologen Stefan Hradil gelten "[...] all diejenigen als "Singles", […], die alleine leben und haushalten.

Unerheblich dabei ist,

  • ob sie ledig, geschieden, getrennt lebend oder verheiratet sind
  • ob sie "freiwillig" oder durch äußere Umstände "gezwungen" allein leben
  • ob sie kurzfristig, längerfristig oder immer allein leben (wollen)
  • ob sie wirtschaftlich eigenständig sind, und wenn ja, ob sie viel oder wenig verdienen
  • ob sie eine feste Partnerschaft unterhalten oder nicht
  • ob sie Kinder außer Haus haben (wer Kinder im eigenen Haus hat, ist per Definition alleinerziehend und kein Single) […]"

In Deutschland lebten 2005 rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung, also 11,2 Millionen Menschen als Single (Parship Single-Studie 2005). In den USA waren es im Jahre 2007 27 Prozent der Bevölkerung (Volkszählung 2007).

Psychologie und Soziologie

Entscheidend für das Selbstverständnis des "Singles" scheint zu sein, ob das "Single sein" freiwillig oder unfreiwillig besteht.

Freiwillige Singles sehen ihre Ungebundenheit eher als förderlich für die eigene Entfaltung und mögliche Unterstützung anderer an. Ihr Grundbedürfnis für soziale und partnerschaftliche Bindung als Mittel zur eigenen Persönlichkeitsentfaltung scheint schwächer ausgeprägt zu sein als bei Menschen, die sich ein Leben mit Partner wünschen.

Unfreiwilligen Singles erleben das Single sein wahrscheinlich eher negativ, sind aber unter Umständen auch in einer Übergangsphase (z.B. nach einer gerade erfolgten Trennung), in der sie das Single sein auch genießen können. Häufig scheint allerdings das "Alleine sein" mit dem Gefühl der Einsamkeit einherzugehen.

Medizin

Statistiken zeigen immer wieder, dass Singles im Vergleich mit Nicht-Singles (also Menschen in Familien oder Partnerschaften) ungesünder sind oder auch früher sterben. Forscht man nach den Gründen, finden sich eher sozialpsychologische Faktoren: Singles leben (statistisch gesehen) häufiger ungesund (sie wiegen zu viel, rauchen, haben höhere Cholesterinwerte), gehen seltener zum Arzt und sind im Notfall alleine.

Weitere Informationen

http://single-dasein.de
http://www.single-generation.de

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