| Welches sind
die wichtigsten Lebensthemen? Liebe ist wohl eines (daher gibt es Liebewohl),
Glück ist wohl ein anderes wichtiges, und daher gibt auch die
Webseite gluecksarchiv.de:
Die Website über alles, was mit "glücklich sein" zu tun hat. |
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Bei einer Krankheit
versucht man meistens zunächst, sich selbst zu kurieren. Wenn
sie aber schlimmer wird oder auch wenn man sich nicht mehr zu
helfen weiß, geht man zum Arzt. Wenn die Beziehung krankt,
ist das ganz genauso, und auch hier sollte man sich nicht
scheuen, Hilfe aufzusuchen, wenn man selbst nicht mehr
weiterweiß oder die Konflikte so groß geworden sind, als
dass man ihnen selbst alleine beikommt.
Paartherapien laufen wie andere Therapien auch so
ab, dass der Therapeut zunächst versucht zu verstehen, worin
die Konflikte bestehen und was mögliche Ursachen für
diese Konflikte sein könnten. Danach geht es unter Anleitung
des Therapeuten daran, diese Konflikte zu bearbeiten.
Therapeuten unterscheiden sich in ihren Ausbildungen und
dadurch auch in ihren Arbeitsweisen. Typische Ausbildungen und
Arbeitsweisen in der Paartherapie sind:
- Psychoanalytisch orientierte Therapeuten gehen davon
aus, dass chronischen Paarkonflikten neurotische
Dispositionen eines oder beider Partner zugrunde liegen,
d.h. bestimmte Konflikte aus früheren Entwicklungsphasen
nicht verarbeitet wurden und in der Paarbeziehung nun
(erneut) zum Vorschein kommen.
- Familientherapeutisch orientierte Therapeuten vermuten
den Ausgangspunkt der Paarkonflikte in den
Herkunftsfamilien der beiden Partner und gehen davon aus,
dass ein "familiärer Grundkonflikt" besteht,
den das Paar im Heute wiederbelebt.
- Systemische Paartherapeuten stellen die Frage in den
Mittelpunkt, durch welche "zirkulären Prozesse"
die Konflikte des Paares aufrechterhalten werden, und
analysieren dabei das Verhalten,
die Interaktionsmuster und die sog.
Wirklichkeitskonstruktionen.
- Kommunikationspsychologisch orientierte Therapeuten
versuchen, die Kommunikation der Partner zu verbessern
(s.a. Kommunikation /
"Ein partnerschaftliches Lernprogramm (EPL)" /
"Konstruktive Ehe und Kommunikation (KEK)").
Paartherapeuten bemühen sich in der Regel zunächst, einen
Rahmen zu schaffen, in dem die Partner ihre verschiedenen
Bedürfnisse, Ängste und Befürchtungen zum Ausdruck bringen
und abklären können. Dies kann der Ausgangspunkt für einen
Verständigungsprozess sein, in dem ein tieferes Verständnis
der Partner für die Konfliktdynamik, die eigenen Anteile
daran und die Persönlichkeit des jeweils anderen entsteht, so
dass im Idealfall eine vertiefte Beziehung mit mehr
Flexibilität, Toleranz, Offenheit und Nähe ermöglicht wird.
Dieser Prozess kann eine neue Basis für ein Leben miteinander
und nicht gegeneinander entstehen lassen.
Während die Kosten vieler Therapien von den gesetzlichen
und privaten Krankenkassen übernommen werden, ist dies bei
Paartherapien leider nicht der Fall, Behandlungen müssen also
normalerweise selbst bezahlt werden. Die Kosten können sehr
unterschiedlich sein, als Anhaltspunkt solltet ihr von ca. 100
Euro pro Therapiestunde (also 45 bis 50 min Dauer) ausgehen.
Therapeuten mit einer anerkannten und geprüften Ausbildung
findet ihr auf den folgenden Webseiten:
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